Gemeinsam mit Matthias Heidmeier, Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, besuchte Katharina Gebauer MdL die Rhein-Sieg-Werkstätten der Lebenshilfe in Troisdorf. Im Mittelpunkt des Besuchs standen die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen sowie die aktuellen Herausforderungen und Chancen einer inklusiven Arbeitswelt.
Bei einem Rundgang durch die Werkstätten informierten sich die Besucher über die vielfältigen Arbeits- und Qualifizierungsangebote der Einrichtung. In Gesprächen mit Verantwortlichen, Fachkräften und Beschäftigten wurde deutlich, welchen wichtigen Beitrag die Rhein-Sieg-Werkstätten zur gesellschaftlichen und beruflichen Teilhabe leisten.
„Die Rhein-Sieg-Werkstätten zeigen eindrucksvoll, wie Inklusion im Alltag gelingen kann. Hier werden Menschen nicht nur beschäftigt, sondern individuell gefördert und auf ihrem beruflichen Weg begleitet“, betonte Gebauer nach dem Besuch.
Ein weiterer Schwerpunkt des Austauschs war die Weiterentwicklung der gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Die Gesprächspartner waren sich einig, dass eine erfolgreiche Inklusionspolitik sowohl engagierte Einrichtungen als auch verlässliche rechtliche Grundlagen benötigt.
Besonders hervorgehoben wurde das Engagement der betreuenden und pädagogischen Fachkräfte. Mit hoher fachlicher Kompetenz, persönlichem Einsatz und großer Wertschätzung begleiten sie die Beschäftigten im Arbeitsalltag und schaffen Perspektiven für persönliche Entwicklung und berufliche Selbstständigkeit.
Der Besuch verdeutlichte einmal mehr, dass Inklusion kein abstraktes politisches Ziel ist, sondern dort Wirklichkeit wird, wo Menschen die notwendige Unterstützung erhalten und ihre Fähigkeiten einbringen können. Solche Einrichtungen leisten einen unverzichtbaren Beitrag zu einer offenen und solidarischen Gesellschaft.

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